Die verlassene Dido

September 7, 2007

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lieber markus,

ich wollte dir noch einmal schreiben, wie wunderbar dein theaterabend
war. plötzlich erinnerte ich mich wieder, wovon ich vor 25 jahren
geträumt habe, als ich schauspielerin werden wollte. das war es, so
sollte es sch anfühlen! es war so liebevoll, gscheit, klug, manchmal
sogar weise, du hast ganz allein eine welt erschaffen, wir haben alles
gesehen, was du erzählt hast – eigentlich kontraproduktiv, denn wieso
sollen sie so einem zauberer mehr geld geben, der wie charlie chaplin
nur zwei gabeln und zwei kartoffeln braucht oder ein loch in der socke
oder ein teesackerl. das hat mich an eine geschichte vom schmiedinger
erinnert, der erzählt hat, dass sein vater kein geld hatte, ihm mehr als
trockenes brot zum essen zu geben, und als er als kleiner bub gefragt
hat, wo denn die wurst sei, hat der vater das brot in zwei stücke
gerissen und gesagt: schau, das ist das brot und das ist die wurst.

Das stück ist so unglaublich gut geschrieben, ich wünsch dir so sehr,
dass du dein theater doch einmal verwirklichen kannst und kontinuierlich
daran arbeiten, so wie du’s beschreibst. du bist ein wunderbarer mensch.
und clown. und theatermann.

toi toi toi für de
zusatzvorstellungen – ich freu mich auf unser treffen – alles liebe

mirjam

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