Happy 2011

January 2, 2011

I wish you all a very happy new year!

www.vordemgesetz.at

Das Kafka Stück “Vor dem Gesetz” ist im Entstehen. Unter “Todesangst” die richtigen Gedanken und die treffenden Worte zu finden. Ich werde nachher viele neue Feinde haben und ich kann nicht anders. Die Gesellschaft verlangt vom Theater mit gutem Recht Zeitgenossenschaft und Wesentlichkeit. Und deshalb verlangt es das Theater von uns. Das müssen wir aushalten und werden es auch. Und wir werden lachen, um keine Angst zu haben.

Die Sprache versagt,
schenke mir die Worte
die brauchbaren Worte.
Ich sehne mich nach ihnen
und den Innenaugen

Und was sagt Cioran dazu? Jedes Projekt ist eine verschleierte Form von Sklaverei…

June 22, 2009

Ihr Lieben,
Es ist mir ein wirkliches Bedürfnis mich für das Treffen heute in Mödling zu
bedanken!!!
Es hat mich sehr berührt Euch alle wiederzusehen und ich hatte ein bißchen
Angst vor Wehmut oder dem Umstand auch auf die eigenen letzten zwanzig Jahre
zurückzuschauen bei so einer Gelegenheit…..!
Aber was ich wiederfand und so stark spürte war die Energie einer Truppe,
die-natürlich auch durch den Schwung und die Unbedarftheit der Jugend-vor
zwanzig Jahren etwas leicht Wahnsinniges zustande brachte . Ich habe
versucht für mich in Worte zu fassen was diese Energie war. Für mich ist es
die Kraft eines reinen Herzens. Das klingt vielleicht ein bißchen kitschig
für manche, aber mich hat es so erfreut das wiederzufinden!
Nichts ist umsonst- nichts geht verloren! Das macht Mut! Das macht Sinn!!
Habt noch einen schönen Abend und einen schwungvollen Wochenanfang!
Auf hoffentlich ganz bald!!
Umarmungen!
Kathi Stemberger

Penthesilea

June 22, 2009

Ihr Lieben,
Es ist mir ein wirkliches Bedürfnis mich für das Treffen heute in Mödling zu
bedanken!!!
Es hat mich sehr berührt Euch alle wiederzusehen und ich hatte ein bißchen
Angst vor Wehmut oder dem Umstand auch auf die eigenen letzten zwanzig Jahre
zurückzuschauen bei so einer Gelegenheit…..!
Aber was ich wiederfand und so stark spürte war die Energie einer Truppe,
die-natürlich auch durch den Schwung und die Unbedarftheit der Jugend-vor
zwanzig Jahren etwas leicht Wahnsinniges zustande brachte . Ich habe
versucht für mich in Worte zu fassen was diese Energie war. Für mich ist es
die Kraft eines reinen Herzens. Das klingt vielleicht ein bißchen kitschig
für manche, aber mich hat es so erfreut das wiederzufinden!
Nichts ist umsonst- nichts geht verloren! Das macht Mut! Das macht Sinn!!
Habt noch einen schönen Abend und einen schwungvollen Wochenanfang!
Auf hoffentlich ganz bald!!
Umarmungen!
Kathi Stemberger

Nestroy 2007

January 4, 2008

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27. November 2007

 

Lieber Markus Kupferblum,Erstens möchte ich Dir zu Deiner wunderbaren Rede = “performance” auf der Bühne des Theaters an der Wien danken. Ich musste sehr lachen und fand besonders toll wie Du ohne Vorwürfe und mit Humor und so eindringlich die Situation und Ungereimtheiten auf den Punkt gebracht hast.Der Nestroy ist natürlich ein Danke für Deine Phantasie und Deine Unbeirrbarkeit. Ich finde sehr toll, dass Du ihn bekommen hast; auch wenn ich immer zwigespalten bin und finde, dass es eine eigenartige und typisch Wienerische Veranstaltung ist.Ich hab mich trotzdem und vielleicht gerade deshalb gefreut, Dich im Fernsehen zu sehen.Herzliche Grüße

von Isabella Grgeor

 

Chapeau Markus Kupferblum !

Samstagabend habe ich mir die Verleihung des Wiener Theaterpreises Nestroy angeschaut. Es gab auch eine Ehrung des Off-Theaters. Das ist an sich ja schon erstaunlich, denn eigentlich feiert sich mit diesem Theaterpreis die Szene selbst. Man fragt sich immer, warum soll man dabei zuschauen, wenn Angehörige einer bestimmten Branche sich gegenseitig für ihre Erwerbstätigkeit feiern. Aber dann erhielt Markus Kupferblum, ein bemerkenswerter Querkopf unter den Theatermachern, den Preis für bestes Off-Theater und hielt den anwesenden Kollegen von den fett subventionierten Staats- und Stadttheatern und vor allem den Kulturpolitikern einen klaren Spiegel vor. Sein Schlüsselsatz:Er frage sich, wieso nicht ein Theatermacher geehrt werde, der neues, beunruhigendes und riskantes Theater gemacht habe, sondern er für ein Stück gefeiert wurde, in dem es darum gehe, dass er – Markus Kupferblum – dem Publikum erklären müsse, dass er die geplante Oper nicht produzieren könne, weil er nicht ausreichend Subvention erhalten habe.Er erhielt viel Applaus, von der richtigen und der falschen Seite. Ein stiller, mutiger und stolzer Künstler, ein feinsinniger und scharfsinniger Mann. Weil man ihn für lustig hielt und weil man wohl glaubte, dass er Dankbarkeit für die Ehrung zeige, ließ man ihn für kurze Zeit in das von innerer Fäulnis angefallene System.

 

Angelika Aliti 

 

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Über meine Arbeit mit traumatisierten Kindern hat Eva Eckert einen Dokumentarfilm gedreht, der im Mai 2007 bei der Tagung des Wiener Kinderschutzzentrums vorgestellt wurde.

EON Meeting Brescia, Mai 2007

September 7, 2007

Neutral Masks
Oh, it is difficult to be neutral!
I was teaching a wonderful masterclass in Theatre of Masks, meeting so many colleges of all over Europe and the middle east…

Valparaiso

September 7, 2007

Clown

Markus, the Austrian Clown

There never has been
A more serious clown
Although true that when with him
You never will frown

He’s seen turbulent times
Lead a troubled life
Been immensely successful
And caused all sorts of strife

A death in the family
He was adopted out
But his family’s wishes
Would carry clout…

Expectations he’d be a lawyer
Just like his late pa
But with long hair and no suit
He stood out from afar

A girlfriend’s death
Led to a spout of depression
So he was sent to Barcelona
To provide a digression

It was there he first encountered
The world of the clown
All be it superficial
It would not let him down

The simple tricks of the trade
How to mime being in a box
Red noses, big shoes
How to pull a rabbit from his sock

Young Markus felt there was more
To this intriguing art
But a taste was enough
To ensure from law school he would depart

He travelled the world
From Europe to Argenina
As a wandering youth
He couldn’t have been keener

Another fatal tragedy
Would leave him disillusioned
Prompting him to decide
That long-term love brings confusion

-He tried cattle-raising
-And pantomime
-Was even a handyman
-To forget, and pass the time

He thought he’d found his niche
With a stint in the theatre
But actors can be cut-throat
And to his answer he was no nearer

He went to Paris
And at last found his calling
Clowing was to rescue him
And stop him from falling

He learnt from the masters
The True Art of Clowning
In which tough love and hard work
Sorted the strong from the floundering

“As a clown I must practise
Until the only way to drink tea
(On my head, from a shoe)
Becomes natural to me

“A hundred tries it may take
Until I find the right one
The key to make people laugh
To show simple tea-drinking as fun

“The psychology of clown humour
Lies in identification
With a childhood now lost
Sparking nostalgic contemplation

“The use of the body
The way he gets dirty
Clumsy and awkward
Like a child, but over thirty.”

To dedicate one’s life
To bringing enjoyment
Is an admirable choice
A worthy employment

It’s entertainment
His chosen skill
And his success is a testament
To the strength of his will

He writes operas and dramas
And causes furore
But this funny little man
Is a clown at core

When Markus shuffles into a room
And tips his bowler hat
His naughty eyes #######
And bring joy to any chat

Clowing has saved him
Pulling him through good times and bad
But its greatest achievement
Is in stopping the World from being sad.

Tess Lanning, Valparaiso 8/06

Die verlassene Dido

September 7, 2007

sehr geehrter herr kupferblum,
ich schreibe ihnen ganz kurz, weil ich mich über ihre persönliche antwort wirklich gefreut habe. und weil wir es gestern abend geschafft haben:
der abend mit/um dido war eine freude. wirklich berührend. ich hab gelernt, gestaunt, gelacht, auch geweint. wunderbar.
vielen, vielen dank.
ich komm sicher noch einmal.
herzlich kuno schneider.

Die verlassene Dido

September 7, 2007

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lieber markus,

ich wollte dir noch einmal schreiben, wie wunderbar dein theaterabend
war. plötzlich erinnerte ich mich wieder, wovon ich vor 25 jahren
geträumt habe, als ich schauspielerin werden wollte. das war es, so
sollte es sch anfühlen! es war so liebevoll, gscheit, klug, manchmal
sogar weise, du hast ganz allein eine welt erschaffen, wir haben alles
gesehen, was du erzählt hast – eigentlich kontraproduktiv, denn wieso
sollen sie so einem zauberer mehr geld geben, der wie charlie chaplin
nur zwei gabeln und zwei kartoffeln braucht oder ein loch in der socke
oder ein teesackerl. das hat mich an eine geschichte vom schmiedinger
erinnert, der erzählt hat, dass sein vater kein geld hatte, ihm mehr als
trockenes brot zum essen zu geben, und als er als kleiner bub gefragt
hat, wo denn die wurst sei, hat der vater das brot in zwei stücke
gerissen und gesagt: schau, das ist das brot und das ist die wurst.

Das stück ist so unglaublich gut geschrieben, ich wünsch dir so sehr,
dass du dein theater doch einmal verwirklichen kannst und kontinuierlich
daran arbeiten, so wie du’s beschreibst. du bist ein wunderbarer mensch.
und clown. und theatermann.

toi toi toi für de
zusatzvorstellungen – ich freu mich auf unser treffen – alles liebe

mirjam